Porta Nigra ist der Ausgangspunkt und Wahrzeichen von Trier

Das Wahrzeichen von Trier1800 Jahre altes Wahrzeichen von DeutschlandWahrzeichen der Stadt TrierStadttor von TrierDie Porta Nigra in Trier gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor im Norden der Alpen und ist höchstwahrscheinlich für jeden Gast Triers der Ausgangsort zur Erkundung der Stadt. Ihre Wirkung ist immer noch ungebrochen. Der Name Porta Nigra bedeutet „Schwarzes Tor“ und wurde dem Bauwerk erst im Mittelalter zugeteilt – denn erst nach und nach wurde der einst helle Sandstein durch die wetterlichen Gegebenheiten dunkler und dunkler. Ursprünglich hieß das monumentale Bauwerk Porta Maris.

Ihren Ursprung hat die heutige Porta Nigra etwa 180 n. Chr. Damals bauten die Römer sämtliche öffentliche Gebäude aus riesigen Quadern. Die (nach oben immer kleiner werdenden) Steinwürfel wurden mit Bronzesägen zugeschnitten und wogen bis zu sechs Tonnen. Die Steine wurden ohne Mörtel „gestalpelt“ und waagrecht mit in Blei ausgegossenen Eisenklammern verbunden. Die Rostspuren sind bis heute sichtbar, wobei das Metall im Mittelalter einen hohen Wert darstellte und „ausgemeiselt“ wurde.

Als Schutz gegen Übergriffe der Germanen erreichte die Porta Nigra im 3. Jh. eine absolute Verteidigungsfunktion, die allerdings dem Einmarsch der Alemannen 275 nicht wirklich Stand halten konnte.

Als Wahrzeichen von Trier und als eins der ältesten bekannten Wahrzeichen in Deutschland ist das Porta Nigra immer einen Besuch wert. Es gibt nicht so viele Sehensürdigkeiten die sich lohnen zu besuchen. Leider suchen die meisten in Deutschland nur noch Touristische Sehenswürdigkeiten im Ausland ohne die eigenen historischen Denkmäler zu kennen.

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